Protokoll Teilprojekttreffen Gemeentearchief Roermond, Stedelijk Museum Roermond, RURA, Museum Schloss Rheydt, Förderverein für ein Haus der Begegnung mit der jüdischen Kunst, Kultur und Geschichte in der Euregio e.V., 11. Oktober 2007

Projekttreffen 11.10.07

Anwesend waren
Ridserd Hoekstra
Lodewijk Imkamp
Hans van de Mortel
Wilhelm Stratmann
Irmgard Tophoven
Karina Verhoeven
Nicola Wenge

1. Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in der Euregio“
Zum Sachstand vor dem Projekttreffen: Herr Imkamp und Herr van de Mortel bekamen Mitte September von Frau Meyer-Jander von der Euregio die Genehmigung für das P-2-P-Projekt, jedoch unter der Maßgabe, dass ein konkretisierter Kostenplan bei der Euregio nachgereicht wird. Bei einem Arbeitstreffen am 27. September im Stedelijk Museum Roermond einigten sich Herr Stratmann, Herr Hoekstra, Herr van de Mortel und Frau Wenge auf ein Ausstellungskonzept inklusive konkretisiertem Kostenplan, das Frau Wenge zwischenzeitlich – und nach Rücksprache mit Herrn van de Mortel vom 18. September – entwickelt hatte. Es wurde vereinbart, dass Frau Wenge auf dieser Arbeitsgrundlage ab dem 1. Oktober 2007 für die inhaltliche Entwicklung und Realisierung der Ausstellung verantwortlich ist. Die graphische und technische Umsetzung übernimmt ein externer Ausstellungsgestalter.

Bei dem Projekttreffen selbst wurde noch einmal intensiv über den Ausstellungsetat diskutiert, nachdem Herr van de Mortel anführte, dass der Stadt Roermond 9.000 bzw. faktisch 4.500 Euro fehlten, um den verbindlichen Kostenplan von 50.000 Euro einhalten zu können. Nach einer längeren Debatte erklärten sich Herr Hoekstra und Herr Stratmann bereit, beide jeweils 2.250 Euro aus Ihrem Museumsetat zusätzlich in den Ausstellungsetat einzubringen, damit der aufgestellte Kostenplan gesichert ist. Herr van de Mortel reicht den konkretisierten Kostenplan direkt nach seinem Urlaub bei der Euregio ein. Auf Frau Wenges Nachfrage, ob der Kostenplan nun so, wie er bei dem Treffen vom 27. September besprochen wurde, garantiert ist, was die Grundlage für ihre Arbeit darstellt, bejahten dies die Projektträger.
In inhaltlichen Fragen sind Herr Hoekstra und Herr Stratmann die direkten Ansprechpartner für Frau Wenge. Herr Imkamp übernimmt ehrenamtlich die Aufgabe des Rechnungsführers. Frau Wenge wird ihm die Rechnungen und Quittungen, die im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen entstehen, zuschicken. Zur gegenseitigen Absicherung schließen die Projektträger auf Vorschlag von Frau Verhouven untereinander einen Vertrag, der ihre finanziellen Verpflichtungen und Ausgaben regelt. Zwischen den Projektträgern, vertreten durch die Stichting Rura, und Frau Wenge ist ein Werkvertrag abgeschlossen. Zur Beauftragung des externen Ausstellungsgestalters wurde vereinbart, dass Herr Stratmann und Herr Hoekstra insgesamt drei Angebote einholen. Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass der Dienstleister alle Leistungen als Generalunternehmer anbietet und ein so preisgünstiges Angebot abgibt, das es im Kostenplan abgedeckt ist.

2. Dokumentation „Aufrissbearbeitung“
Frau Wenge erläuterte kurz den von ihr verfassten schriftlichen 4-Monats-Bericht, den sie den Projektträgern vorab zugemailt hatte. Der Bericht geht auf den aktuellen Arbeitsstand, Probleme und Lösungen sowie auf die Planung der weiteren Arbeit ein. Die Projektträger erklärten sich nach der Vorstellung des Berichts mit dem bisherigen Vorgehen von Frau Wenge einverstanden. Es wurde vereinbart, dass Frau Wenge sich in den nächsten Monaten stärker als es bisher möglich war, auf die inhaltlichen Recherchen konzentrieren und diese auf den niederländischen Untersuchungsraum ausdehnen soll. Herr van de Mortel bleibt weiter Ansprechpartner im Dokumentationsprojekt. Frau Wenge wird aber selbständig die Recherchen in den Niederlanden vorbereiten und durchführen, soweit Herr van de Mortel und Frau Wenge das nicht gemeinsam anders beschließen. Frau Tophoven bat darum, bei einer etwaigen Ortsbegehung des Vorderhauses in der Hamstraat / Roermond als Vertreterin des Fördervereins eingebunden zu werden, was auch so vereinbart wurde.